Studie bestätigt *um Prognose: Data Science-Expertise gefragter denn je

Big Data ist als Thema und Notwendigkeit in den meisten Unternehmen angekommen, viele haben bereits Geld in Infrastruktur und erste Pilotprojekte investiert. Weil sich dies auszahlen soll, wird Expertise im Bereich Data Science gebraucht und der Bedarf an guten Data Scientists nimmt exponentiell zu, lautete schon Anfang des Jahres unsere Prognose. Die Entscheiderbefragung einer Unternehmensberatung, die kurz darauf in Auftrag gegeben wurde, bestätigt dies gerade auf ganzer Linie.

Studie bestätigt *um Prognose: Data Science-Expertise gefragter denn je Quelle: Berkeley Institute for Data Science
Bild: Berkeley Institute for Data Science

  • Das Datenvolumen nimmt drastisch zu.
  • Die systematische Auswertung bringt Unternehmen an Kapazitätsgrenzen.
  • Der Bedarf an Data Science und Data Scientists wächst.

Für die Studie der Unternehmensberatung Sopra Steria wurden im Februar 220 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und unterschiedlichster Branchen befragt: Banken, Versicherungen und sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive und sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie Öffentliche Verwaltung. Es wurde ermittelt, welches Verständnis in Bezug auf Data Science herrscht und wie die Unternehmen in diesem Bereich aufgestellt sind.

Mit dem Datenvolumen wächst der Bedarf

Laut jüngsten Erhebungen werden in diesem Jahr insgesamt 9000 Exabyte (9 Billionen Gigabyte) Daten erzeugt. Bis 2020 soll diese Zahl um mehr als das Vierfache, auf 40.000 Exabyte steigen. Diese „explodierenden“ Datenvolumen treiben die Nachfrage nach Spezialisten in den Unternehmen, die sie erfolgreich zu nutzen wissen.

Data Scientists werden in der Studie als „die neuen Hoffnungsträger“ für die Digitalisierung und „die gefragtesten Köpfe in der Wirtschaft“ bezeichnet. Ihre „Mission“ wird ein wenig zu vereinfacht beschrieben: „Sie verwandeln Big Data in Smart Data und aus der Summe entstehen zufriedene Kunden und neues Wachstum. So lautet der Plan, auf den immer mehr Unternehmen setzen.“

Gut 98 Prozent investieren deshalb bereits in Data Science – der überwiegende Teil (70 Prozent) bislang jedoch vor allem in Hardware. „In die Optimierung von Analysemethoden wurde dagegen wenig investiert.“ Was sich allerdings zusehends ändert, denn 62 Prozent suchen laut Studie bereits nach Data Scientists. Dies zumeist noch am Arbeitsmarkt, weil der aber nicht genug hergibt, setzen immer mehr Unternehmen auch auf die Weiterbildung und Qualifizierung eigener Fachkräfte.

Diese und weitere Ergebnisse der Befragung werden in einer Infografik dargestellt, die anschaulich zeigt, dass die Richtung durchaus stimmt.

Data Science-Expertise allein reicht nicht

Data Scientists einzustellen oder zu qualifizieren, ist ein guter Anfang. Doch es gilt, nicht nur Teile eines Unternehmens digital zu „transformieren“oder Digitalisierungsfragen „in die IT zu geben“, sondern das ganze Unternehmen digital (weiter) zu entwickeln. Es kommt darauf an, Analytics und Datennutzung selbstverständlich in die Unternehmensbereiche und -prozesse zu integrieren. Dies beginnt mit neuen zeitgemäßen Denk- und Handlungsweisen, am Ende steht die Digitale Souveränität.

 

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