Data Thinking: Das digital souveräne Unternehmen entsteht

Nach der Einführung ins Data Thinking haben wir skizziert, wie sich die Entwicklung konkreter Data Solutions daraus ableitet. Dargestellt anhand des Data Leadership Process Models. In diesem Vorgehensmodell gehen wir nun weiter vor und erläutern, wie Data Solutions umgesetzt werden und die digitale Denk- und Handlungsweise ins Unternehmen implementiert werden kann.

Von Beginn an bis zum Ziel durchdacht

Kurzes Recap: Data Thinking bedeutet für Unternehmen, offen für neue Denk- und Handlungsweisen zu sein und „aus Datensicht“ aus Dinge heranzugehen. Im ersten Schritt also herauszufinden, wie Daten für das eigene Business genutzt werden können und welche Daten-Cases möglich sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Beratungsansätzen, die meist beim Proof of Concept enden, geht es aber deutlich weiter. Data Thinking bedeutet, Prozessketten ganzheitlich zu erfassen und die wertschöpfende Anwendung von Anfang an im Blick zu haben.

Dargestellt wird dies anhand des praxisorientierten und -erprobten Vorgehensmodells, das Unternehmen strukturiert und fundiert durch den Prozess der Digitalen Entwicklung führt: das Data Leadership Process Model (*umDLPM).

Auch in der finalen Entwicklungsphase bildet das Data Thinking den Rahmen des Vorgehensmodells. Hier werden die ganzheitlich erfassten Prozessketten zu Ende gedacht und in die Tat umgesetzt.

Von der Data Solution zum Data Enterprise

Die entsprechenden Steps dienen der Integration und dem Betrieb (Operation) der entwickelten Data Solutions, d.h. konkrete Anwendungsfälle. In diesem Entwicklungsstadium beginnen Unternehmen, „inside organisation“ entsprechende Ressourcen, Tools und/oder Prozesse zu implementieren. Verdeutlicht durch die Aktoren am rechten Rand des Vorgehensmodells.

Wichtig für das Verständnis und die erfolgreiche Umsetzung: Dieser so genannte Business Creation Circle wird nicht nur einmal, sondern immer wieder sukzessive durchlaufen. Jede neue Data Solution fügt einen neuen Baustein hinzu. Schritt für Schritt, Facette für Facette wird die individuelle „Data Maturity“ des Unternehmens ausgebaut. Mit jedem neuen Projekt wird weiteres Wissen und Know-how gewonnen; werden Technologien verstanden verstanden, integriert, aber auch verworfen; werden Pozesse verfeinert und sukzessive Skills und Capabilities aufgebaut – um somit auch Schritt für Schritt neuen Business Value zu generieren.

Ziel dieses Prozesses ist das digital souveräne Unternehmen: das Data Enterprise.

Das Wort „Ziel“ darf hierbei allerdings nicht als finaler Zeitpunkt verstanden werden . Denn das digitale Unternehmen muss auf der Höhe der Zeit sein, bleiben und sich kontinuierlich weiterentwickeln. Wie auch dies strukturiert, fundiert und mit entsprechender Anleitung vonstatten geht, beschreibt der nächste Beitrag: Das digital souveräne Unternehmen ist „immer im Werden“.

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