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(Deutsch) one year later

25. September 2009 von Thorleif Wiik

Vor einem Jahr konnten Ravin und ich noch zu zweit in unserem 210 m² Großraumbüro Fußball spielen. Heute sitzen schon neun unbelievables in der Grolmanstrasse 40 und arbeiten an vielen spannenden Kundenprojekten. Auch wenn am Anfang noch UMTS USB Sticks in unseren Laptops neben zwei Handys dafür sorgten, daß wir mit unseren Partnern und potentiellen Kunden kommunizieren konnten, waren wir doch relativ schnell mit dem ersten Teil des *umDatacenters inklusive der ersten Kunden am Start. Aber nicht nur unser Büro füllt sich. Angefangen haben wir in Q4/2008 mit nur ca. 20 m² Datacenter-Fläche, mittlerweile hat *um über 200 m² Rechenzentrumsfläche in verschiedenen Brandabschnitten bei e-shelter Berlin angemietet und versorgt eine stattliche Anzahl bekannter Unternehmen mit den *umDatacenter Services (nein, die Liste poste ich hier nicht ;-) ).

An dieser Stelle möchte ich auch unsere neue Kollegin, Susan Grützner, recht herzlich willkommen heißen – unsere “Number 9″. Susan unterstützt uns im Vertrieb und dürfte für einige unserer Kunden bereits ein bekanntes Gesicht sein.

um_office_2008.jpgDas *umOffice vor einem Jahr.

um_office__2009

und heute.


(Deutsch) Wir wachsen!

03. September 2009 von Mario Apitz

*um baut seine Mannschaft für Datacenter Services und Consulting Services aus. Wir freuen uns mit Levent Kizilelma einen weiteren erfahrenen IT-Architekten für unsere Mannschaft gewonnen zu haben. Levent blickt in seiner Historie auf eine Vielzahl von Projekten zurück, die im Agenturumfeld für höchst anspruchsvolle Kunden realisiert wurden. Dabei war er für die wichtigsten Unternehmen der digitalen Wirtschaft tätig.

Er ergänzt als alter Hase unser Team hervorragend und kann seine Erfahrungen in Sachen Architektur und Betrieb kritischer Web-Portale und e-Business Anwendungen in das *um Team einbringen.

Herzlich Willkommen!


(Deutsch) Unglaubliche Details

25. August 2009 von Dana Gleisberg

*umExperten im Interview bei Gründerszene:


(Deutsch) Unbelievable Machine setzt auf Sun Unified Storage System 7410

10. August 2009 von Mario Apitz

Mit den Unified Storage Systemen setzt Sun mal wieder Maßstäbe in Sachen Preis und Leistung. Nachdem es bereits kundenseitig diverse Nachfragen zu diesen Systemen gibt, nimmt *um nun ein vollredundantes, geclustertes Sun 7410 System in Betrieb und bietet diesen superschnellen Speicher seinen Kunden on-demand an.

Das System bietet neben bewährter Sun-Qualität einige außergewöhnliche Features, von denen auch Ihr in Euren Projekten profitieren könnt:

Die neuartige Architektur von Hybrid Storage Pools erlaubt den gemeinsamen Einsatz von leseoptimierten (Readzilla) und schreiboptimierten (LogZilla) Solid State Disks, SATA Disks und DRAM Arbeitsspeicher. Dies bringt erhebliche Performanceboosts beim Lesen und Schreiben.

Es handelt sich um ein geclustertes System. Das bedeutet, die “Controller”-Einheiten – die sogenannten Heads – sind vollredundant ausgelegt und können Aktiv/Aktiv betrieben werden.

Echtzeit-Analysen auf Basis von DTrace ermöglichen die genaue Lokalisierung und Analyse von Performance-Engpässen. Anschließend kann hier einfach nachgesteuert werden.

Snapshots erlauben es, einfache Read-Only-Kopien von Dateien zu erstellen. Damit wird einfache Datensicherung zum Kinderspiel.

Die Inbetriebnahme ist für uns und unsere Kunden sicherlich ein Grund zur Freude.
*um stellt seinen Kunden den Speicher über NFS, iSCSI, SMB, WebDAV oder andere Schnittstellen im eigenen *umDatacenter zur Verfügung.


(Deutsch) um jetzt mit IP Anbindung an die Deutsche Telekom

17. July 2009 von Thorleif Wiik

Manche Dinge brauchen ja etwas Zeit und *um wird ja auch bald ein Jahr alt. So lange wollten wir aber nicht warten. Der *umBackbone (AS48173) hat jetzt auch eine direkte Anbindung an den Backbone der Deutschen Telekom (AS3320). Das freut uns und vielmehr unsere Kunden, weil dadurch die Latenzzeiten für Zugriffe auf die bei *um gehosteten Internetportale von T-DSL und T-Home VDSL Nutzern geringer sind als bei anderen Anbietern. #speed


(Deutsch) Freie Content Delivery Networks

09. July 2009 von Ivo Letzas

Content Delivery Networks, oder kurz CDNs, bringen mediale Inhalte näher an den Endbenutzer und ermöglichen es so, den Seitenaufbau zu beschleunigen und die Zahl der Zugriffe auf den Ursprungsserver zu verringern.

CDNs werden von verschiedenen kommerziellen Anbietern bereitgestellt. Sie bestehen aus Servern, die dicht an den Zugangspunkten der Endbenutzer aufgestellt sind, um die Latenzzeiten zu verringern. Diese Server arbeiten im Prinzip wie Reverse Proxies, da sie nur einen Teil der gesamten Inhalte lokal vorhalten und nicht vorhandene Inhalte bei Bedarf vom Ursprungsserver oder einem anderen Upstream-Proxy holen.

Die Aufstellung dieser sogenannten Edge-Server unterscheidet die großen Anbieter am Markt. Die Edge-Server können direkt bei den Internetserviceprovidern oder in den großen Internet Exchanges (z. Bsp. im DE-CIX) aufgestellt werden.

Die Kosten, die für die Aufstellung der Edge-Server und den entstehenden Traffic anfallen, werden durch den Endkunden der CDN-Betreiber getragen. Um so erstaunlicher ist es, dass es auch Versuche gibt, kostenlose CDNs bereit zu stellen.

Das Projekt CoralCDN der New York University ist ein CDN auf Peer-to-Peer-Basis, welches im März 2004 online ging. Die Verteilung der Zugriffe erfolgt per Anycast, wie bei einigen kommerziellen Anbietern. Nach Selbstauskunft besaß das Projekt im Juni 2005 weltweit 260 Server. Alle Peers befanden sich hier unter der Kontrolle der Projektbetreiber. Ein echter Peer-to-Peer-Einsatz wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht gestartet.

Heute gibt es nicht mehr viele Neuigkeiten über das Projekt, auch wenn das System immer noch zur Verfügung steht. Man kann es einfach auf der Homepage des Projekts testen.

Ein weiteres Projekt, welches den Aufbau eines kostenlosen CDNs zur Aufgabe hatte, ist Globule. Das Projekt stellte ein Modul für den Apache Webserver zur Verfügung, welches die Replikation der Inhalte und deren Konsistenz sicherstellte. Dieses Modul erweiterte den Apache Webserver auch um die Funktionalität eines DNS-Servers, der den anfragenden Clients immer den nächsten Globule-Server zurück lieferte. Der nächste Globule-Server wurde dabei anhand der globalen BGP-Routingtabellen ermittelt.

Alle Webserver mit dem Globule-Modul melden sich bei einem so genannten Globule-Broker-Service an. Einen solchen stellt das Projekt für die Öffentlichkeit bereit. Er steuert die Replikation der Inhalte auf alle registrierten Webserver. Es ist jedoch auch möglich, einen eigenen Globule-Broker-Service aufzusetzen.

Leider wird das Projekt nicht mehr weiter entwickelt und der Sourcecode steht nur für den Apachen 2.0.58 zur Verfügung. Einer der Autoren war später an der Entwicklung des CDNs von Amazon beteiligt.

Der Aufbau eines freien CDNs ist selbst mit Peer-to-Peer Technik noch eine große Herausforderung (sowohl seitens der Entwicklung als auch vom finanziellen Aufwand her), sodass es eine kostenlose CDN-Nutzung momentan nur als einzelne Angebote einiger kommerzieller Anbieter gibt. So bietet beispielsweise Velocix ihr CDN mit 500 GB Traffic kostenlos an.


(Deutsch) Unglaubliche Feier am 12. Juni!

19. June 2009 von Dana Gleisberg

Ein dickes Dankeschön an alle Gäste, die mit uns die erste *um-Party im “Reingold” gerockt haben.

Es hat Spaß gemacht!

Augenblicke zusammengefasst:

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(Deutsch) Colocation

09. June 2009 von Thorleif Wiik

Bei der Auswahl eines geeigneten Colocation Standorts gibt es viele Dinge zu beachten, gerne werden einige dabei übersehen. Hier eine Auflistung wichtiger Dinge in Form einer Frageliste:

  • Ist der Standort carrierneutral – kann ich von beliebigen Anbietern IP Traffic beziehen oder bin ich auf einen Anbieter festgelegt?
  • Ist neben IPv4 auch IPv6 verfügbar?
  • Welche Abrechnungsmethoden für IP Traffic stehen zur Verfügung?
  • Welche alternativen IP Anbieter (Carrier / ISP) stehen am Standort zur Auswahl?
  • Welche Bandbreite kann ein IP Anbieter (Carrier / ISP) am Standort maximal liefern?
  • Wie hoch sind die CrossConnect Kosten zu anderen Anbietern und zwischen meinen eigenen Racks?

Auch hinsichtlich der Strom- und Klimaversorgung unterscheiden sich Colocation Standorte signifikant voneinander:

  • Gibt es eine redundante Notstromversorgung?
  • Ist die Notstromversorgung durch Dieselaggregate und Batterien gepuffert?
  • Ist die Notstromversorgung redundant (A/B Feed) oder hat ein Feed keine Notstromversorgung?
  • Wieviel Strom bekomme ich für mein Rack – 2×32A, 2×16A oder 2×10A?
  • Werden der Strom und die Kühlung nach Verbrauch in KW/h berechnet oder pauschal?
  • Ist die Stromunterverteilung auch auf A/B Feed verteilt oder wird die in einem einzigen Schaltschrank zusammengeführt?

Zur Gebäudesicherheit gibt es auch noch Einiges zu fragen:

  • Sind Löscheinrichtungen und wenn ja, welcher Art (Wasserlöschung oder Gaslöschung), vorhanden?
  • Hat der Standort einen 24×7 Wachschutz vor Ort?
  • Wie sind die Zugänge für eigenes und Fremdpersonal realisiert?
  • Welche Möglichkeiten gibt es für die Warenanlieferung und Zwischenlagerung?