Always on, dank *umLoadbalancer
19. December 2011 von Mario Apitz
Fast alle Diensteister aus dem Advertisement-, Targeting- und Webanalyticsumfeld werden in bestehedende Webanwendungen im Quellcode integriert. Sie haben das Problem, dass jede Performance-Schwankung von Ihren Kunden hart bestraft wird. Beim Aufruf eines solchen Webportals, das eine vorübergehend langsame Anwendung eingebunden hat, erscheint in der Statuszeile des Browsers nahezu gleichermaßen alarmierend und bedrohlich der Hinweis “Warten auf Server adserver01.dienstleister.com”
Die URL führt in der Regel unmittelbar zum Namen des Dienst-Anbieters. Der Dienst wird dann als Konsequenz vom Portalbetreiber aus dem Code entfernt bzw. der Vertrag zwischen Dienstleister und Portalbetreiber fristlos gekündigt.
An dieser Stelle können intelligente Loadbalancer helfen. Für besagte Dienstleister ist es wichtiger, dass überhaupt eine Antwort ausgeliefert wird, anstatt keine. *um arbeitet seit Jahren mit dem Marktführer in Sachen Application Delivery Controllern f5 zusammen. Mit der von *um erstellten Lösung ist es möglich in Alternative zu den Antworten der Server aus dem Backend eine statisch hinterlegte Antwort zu senden. Sobald die Server aus dem Backend zu langsam oder gar nicht mehr antworten, spielt der *umLoadbalancer hinterlegte JavaScript-Schnipsel oder Grafiken aus. Anstatt des Bildes vom Server kommt ein fest hinterlegtes Bild vom Application Delivery Controller.
Der Dienst bleibt, dank Managed Service von *um, always on!
Hands on Varnish – Monitoring und Analyse
16. November 2011 von dennis.brandenburg
Varnish (https://www.varnish-cache.org/) ist zu einer der beliebtesten Reverse Proxy Caches für statischen Webcontent geworden und bietet einen sehr hohen Grad an Flexibilität. Die eigene Konfigurationssprache VCL (Varnish Configuration Language) ermöglicht ein großes Spektrum an Konfigurationseinstellungen und besonders die ESI-Unterstützung in Varnish entwickelt sich zu einer immer beliebter werdenden Schnittstelle für Webapplikationen und Webframeworks. Zuletzt stellten die Entwickler des PHP Frameworks Symfony (http://symfony.com/) in Ihren aktuellen Beiträgen und Schulungen zu Symfony 2 die aus dem Framework heraus bedienbare ESI-Unterstützung am Beispielen von Varnish vor.
Gerade auf Grund dieser Beliebtheit und solch flexibler Möglichkeiten, entstehen immer umfangreichere und komplexer werdende Setups, die in expandierenden Umgebungen schnell intransparent werden und bei anwachsender Anzahl paralleler HTTP-Requests dann nicht mehr beherrscht werden. Die Folgen machen sich dann meist beim Anwender mit langen Ladezeiten bemerkbar. Um dem entgegen zu wirken sollten frühzeitig zumindest grundlegende Parameter im Monitoring und Graphing aufgenommen werden. Die in Varnish mitgelieferten Analysewerkzeuge bieten die Grundlage für ein ausgereiftes Monitoring. Ein gutes Bewusstsein über das Cachingverhalten von Varnish und aufbereitete statistische Werte bieten zudem bei wachsenden Anforderungen und stark dynamischen Umgebungen eine Basis schnell und gezielt reagieren zu können. In diesem Artikel werden grundlegende Aspekte zur Analyse sowie zum Monitoring und Graphing von Varnish beschrieben.
(more…)
*um at Mongo Munich conference
19. October 2011 von Sandro Grundmann
The whole NoSQL world is quite young, exciting and versatile. It has the power to influence the classical LAMP stack tremendously. Maybe NoSQL will become able to replace relational databases in wide aspects.
Presentation slides 2011/10/10, MongoDB conference Munich, “Learning by doing – running a mongoDB, the hard way”
http://speakerdeck.com/u/mongodb/p/learning-by-doing-running-a-mongodb-the-hard-way-sandro-grundmann
dmexco 2011 – *umAnzeige im Targeting Guide
19. September 2011 von Dana Gleisberg
Im Rahmen der dmexco Conference 2011 in Köln, der größten Veranstaltung seit Bestehen der Digital Marketing Branche, erscheint der nugg.ad Targeting-Guide als Sonderveröffentlichung in der „W&V“ und im neuen Print-Magazin „Lead Digital“. Erstmalig bewirbt *um hier seine BigData Lösungen.

10Gbit/s upgrade at BCIX
14. September 2011 von Dana Gleisberg
*um upgrades it’s BCIX connection to 10Gbit/s. We have an open peering policy and are also connected to the BCIX route server via IPv4 and IPv6.
Der Himmel über Berlin
01. August 2011 von Thorleif Wiik
Neben dem permanenten Ausbau unserer Rechenzentrumsflächen (mehr dazu in einem weiteren Blogeintrag) wachsen wir auch in unserem Büro in der Grolmanstraße, und hier auch in die Höhe! Heute haben wir unsere zusätzliche Fläche in der sechsten Etage mit Blick auf die Berliner Westcity bezogen:
nuggsum11
30. June 2011 von Dana Gleisberg
Vielen Dank an nugg.ad und Stephan Nolller für die famose 5-Jahres-Party im Soho House Berlin gestern!
NoSQL jetzt! – CouchDB, MongoDB, Memcached & Hadoop bei *um
14. June 2011 von Sandro Grundmann
Die Zeiten, in denen die Webanwendungen unserer Kunden ausschließlich den klassischen LAMP-Stack nutzen, sind (schon lange) gezählt. Nicht nur BigData Projekte verlangen nach alternativen Lösungen.
Spannende neue Servertechniken gibt es im Zeitalter des Web 2.0 viele und wir haben sie hier (fast) alle im Einsatz: CouchDB, MongoDB, Riak, Memcached, Neo4j, Cassandra, HBase oder Node.js.
MongoDB & CouchDB spielen dabei eine besondere Rolle, als leichtgewichtiger Key – Value bzw. Document DataStore spielen Sie in immer mehr Szenarien ihre Stärken aus.
Sinnvolle Ergänzungen wie Replikation reifen von Version zu Version und die NoSQL Derivate lassen sich so bei hochverfügbaren Anwendungen gut nutzen.
Im Gegensatz zu SQL-Datenbanken ist bei NoSQL nicht immer jedes Produkt für jede Anwendung zu empfehlen, Mischbetrieb mit einer relationalen Datenbank ist im Zweifel immer möglich und in nicht wenigen Anwendungsfällen auch durchaus sinnvoll.
Neben Memcached haben sich MongoDB & CouchDB bei *um etabliert und wir beraten unsere Kunden gern, welche Lösung ihre Webprojekte sinnvoll ergänzen können.
Auch das Missverständnis, NoSQL wäre doch auch “nur” eine andere Datenbank, ist im Jahre 2011 kaum noch vorzufinden. Hochfrequentierte Anwendungen ziehen einen großen Nutzen aus der Performance einer CouchDB, ohne dabei an Besonderheiten wie “eventueller Konsistenz” oder am Fehlen von SQL als Abfragesprache zu scheitern. NoSQL Dienste haben ihre Stärke vor allem bei großen Datenmengen, Schemalosigkeit & Stateless-Design der Anwendung sind oft eine gute Vorrausetzung, um sinnvoll die eigene Webapplikation damit zu ergänzen und auch in Zukunft einfach zu erweitern.
Hadoop als wohl bekannteste OpenSource-Abbildung des durch Google bekannt gewordenen MapReduce Algorithmus, findet ebenfalls immer mehr Verbreitung. Hier geht *um jetzt den nächsten Schritt und stellt Kunden den Dienst bzw. Werkzeuge im Rahmen eines Softwareentwicklungsprojektes zur Verfügung.
Alle NoSQL Produkte entwickeln sich als junge Projekte ständig weiter. Wir sind zuversichtlich, dass dieser dynamische Markt noch viele spannende Betriebsthemen für uns offen hält.
Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt, dass bei *um den Beginn der neuen Datenrevolution mit einläuten möchte.
Angeregt hat uns zu diesem Blogeintrag folgender Vortrag von Lorenzo Alberton, den wir als Überblick gerne an dieser Stelle verlinken möchten:http://www.slideshare.net/quipo/nosql-databases-why-what-and-when (ebenfalls als Videomitschnitt verfügbar: http://vimeo.com/20994328)
IPv4 in Asien und die Konsequenzen
18. April 2011 von Karsten Elfenbein
In Asien bemerkt man die Folgen des IPv4 Adressmangels schon jetzt. Die dortige IP Adressvergabestelle das APNIC hatte zwar noch einmal zwei große /8 Adressblöcke bekommen (zusammen etwa 33 Mio. IP Adressen). Diese wurden allerdings auch schon bis zum 15.04.2011 zugewiesen.
Dadurch tritt wie bei vielen Vergabestellen eine Sonderregelung für das letzte gesondert zugewiesene /8 Netz in dieser Region in Kraft. Aus dem letzten /8 Netz werden an jeden Netzbetreiber nur noch einmalig sehr wenige IP Adressen vergeben und das auch nur, wenn der Provider schon IPv6 unterstützt. Diese letzte Adresszuweisung ist in der Regel ein /22 Netz mit 1024 Adressen.
Für die ISP der Endkunden bzw. Zugangsprovider ergibt dies einen sehr großen Handlungsbedarf. Kurzfristig ist damit zu rechnen, dass viele Provider ähnlich den hiesigen Mobilfunkanbietern ein NAT bzw. Proxy-Setup betreiben werden. Dadurch benötigt jeder Endkunde nicht mehr automatisch eine eigene IP Adresse.
Diese NAT bzw. Proxy-Setups haben allerdings für die Webseitenbetreiber einige Nachteile, da viele Webseiten spezielle Funktionen mit der IP Adresse des Nutzers verknüpfen. Als Beispiele sind dort White-/Blacklists, Nachverfolgung des Users, Sicherheitschecks oder Geolokation zu nennen. Ein weiterer Nachteil ist auch die höhere Latenz beim Aufruf von Webseiten sowie die fehlende Möglichkeit eingehende Verbindungen zu akzeptieren.
Als einzige sinnvolle Maßnahme bleibt daher nur eine rasche Migration auf den IPv4/IPv6 Dualstackbetrieb. Dabei werden gleichermaßen IPv4- und IPv6-Adressen auf den Servern und Netzkomponenten konfiguriert und die Services wahlweise über IPv4 oder IPv6 angesprochen. *um unterstützt diese Dualstack-Konfiguration für die Hosting-Plattformen seiner Kunden bereits seit Unternehmensgründung.


